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Gemeinden

P. Prof. Dr. Stephan Rothlin SJ
stephan.rothlin@gmail.com dkhk.org
P. Prof. Dr. Franz Gassner SVD
franz.gassner@usj.edu.mo

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stephan.rothlin@gmail.com
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Pfarrer Dr. Michael Bauer
michaelh.bauer@arcor.de dcgs.net

P. Dr. Andreas Bordowski OP
andreas.bordowski@ewetel.net
gemeinde-bangkok.com
Pastoralreferentin Beate Czabaun
beateczabaun@gmail.com

Pfarrer Prof. Dr. Anh Vu Ta
vu.dviet@gmail.com

Pfarrer P. Dr. Andreas Bordowski OP
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Pastoralreferentin Beate Czabaun
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Katholisches Auslandssekretariat der Deutschen Bischofskonferenz
Mons. Peter Lang
kas@dbk.de auslandsseelsorge.de
Dr. Michael Altmeier
kas@dbk.de auslandsseelsorge.de

Delegierter der Deutschen Bischofskonferenz für die deutschsprachigen Auslandsgemeinden
Weihbischof Matthias König
generalvikariat@erzbistum-paderborn.de
auslandsseelsorge.de erzbistum-paderborn.de

„Vertreibt das Dunkel – öffnet euch dem Licht“

„Vertreibt das Dunkel – öffnet euch dem Licht“

Im Februar feiern wir in Japan Setsubun – das Fest, das den Winter verabschiedet und den Frühling begrüßt. Familien werfen Bohnen und rufen: „Oni wa soto! Fuku wa uchi!“ – „Dämonen hinaus! Glück herein!“. Es ist ein Ritual der Reinigung, ein sichtbares Zeichen dafür, dass wir das Dunkle hinter uns lassen und das Gute willkommen heißen.

Auch wir Christen kennen diese Sehnsucht: Paulus schreibt, dass wir „die Werke der Finsternis ablegen und die Waffen des Lichts anziehen“ (Röm 13,12). Das Evangelium lädt uns ein, nicht bei den Schatten stehenzubleiben, sondern Gottes Licht in unser Leben zu lassen.

Setsubun erinnert uns daran, dass wir aktiv handeln dürfen: Wir werfen symbolisch das Böse hinaus – in unseren Beziehungen, in unseren Worten, in unseren Gedanken. Und wir öffnen die Türen für Gottes Segen, der uns erneuert.

Gerade in unseren Gemeinden in Asien und Australien, wo Kulturen sich begegnen, ist dieses Bild kraftvoll: Wir teilen die Hoffnung, dass Gottes Licht stärker ist als jede Dunkelheit. So wie die Bohnen den Dämon vertreiben, so vertreibt Christus die Angst und schenkt uns Frieden.

Lasst uns im Februar bewusst kleine Gesten der Reinigung und des Neubeginns setzen: ein klärendes Gespräch, ein Akt der Versöhnung, ein Schritt ins Vertrauen. So wird Setsubun zu einem Bild für unseren Glauben: Gott schenkt uns den Frühling des Herzens.

Pfarrer Mirco Quint, Tokyo/Japan