„Eine Stimme ruft: In der Wüste bahnt den Weg des Herrn,
ebnet in der Steppe eine Straße für unseren Gott!“ (Jes 40,3)
Auf diesem Bild Richtung Sonne liegen viele Steine. Sie stellen Hindernisse dar auf unserem Weg hin zu Jesus, dem Licht der Welt. Unsere Kommunionkinder haben sich zu Beginn des Advents Gedanken darüber gemacht, was das denn sein könnte. Was müssen wir denn da wegschaffen, damit der Weg frei wird?
Und so wurden die Steine beschriftet: streiten, weh tun, andere ärgern, lügen, jemandem etwas wegnehmen, jemandem in Not nicht helfen, …
Was würde uns noch einfallen? Für eine schwangere Frau im Bus nicht aufstehen, bei der Steuererklärung schummeln, hinter dem Rücken einer Person negativ reden …
Gerne verwenden wir manchmal die Formulierung „man muss ja nicht päpstlicher sein als der Papst“. Aber können einen nicht auch kleine Steine zum Stolpern und gar Hinfallen bringen?
Christine Krumpen
Deutschsprachige Katholische Gemeinde Korea
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