„Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“ ist sicherlich eines der bekanntesten und am meist gesungenen deutschen Adventslieder.
Und wenn man ein Lied seit Jahren kennt und singt, dann kann es gut sein, wenn man von jemand Anderes einen neuen Blick auf die Worte bekommt und so das Lied noch einmal neu für sich entdeckt.
So ist es mir mit „Macht hoch die Tür“ durch folgende Gedanken von Gisela Baltes ergangen (© Gisela Baltes, www.impulstexte.de):
„Es kommt der Herr der Herrlichkeit.
Ich warte, hoffe, dass er kommt,
um Zerbrochenes zu heilen,
Abgestorbenes zu neuem Leben zu erwecken,
Traurigkeit in Freude zu wandeln.
Er ist gerecht und sanftmütig.
In seinem Dienst will ich
auf Macht verzichten, Barmherzigkeit üben,
nach Gerechtigkeit und Sanftmut streben.
O wohl dem Land, das diesen König hat.
Er bringt Freude und Trost.
Von ihm getröstet und gestärkt will ich
sein Licht und seine Wärme weitergeben,
das Vertrauen auf sein Kommen wach halten.
Macht euer Herz bereit.
Ich suche die Stille, besinne mich,
kehre um, richte mich neu aus.
Voll Freude erwarte ich ihn.
Komm, mein Heiland Jesu Christ
Ich lade ihn ein, bei mir zu wohnen
und mich mit seinem Geist zu erfüllen.
Ich will mich seiner Führung anvertrauen.
Von ganzem Herzen lobe und preise ich ihn.“
P. Dr. Andreas Bordowski
Deutschsprachige Katholische Gemeinde Bangkok
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