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Gemeinden

P. Prof. Dr. Stephan Rothlin SJ
stephan.rothlin@gmail.com dkhk.org
P. Prof. Dr. Franz Gassner SVD
franz.gassner@usj.edu.mo

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stephan.rothlin@gmail.com
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andreas.bordowski@ewetel.net
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Pastoralreferentin Beate Czabaun
beateczabaun@gmail.com

Pfarrer Prof. Dr. Anh Vu Ta
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Pfarrer P. Dr. Andreas Bordowski OP
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Katholisches Auslandssekretariat der Deutschen Bischofskonferenz
Mons. Peter Lang
kas@dbk.de auslandsseelsorge.de
Dr. Michael Altmeier
kas@dbk.de auslandsseelsorge.de

Delegierter der Deutschen Bischofskonferenz für die deutschsprachigen Auslandsgemeinden
Weihbischof Matthias König
generalvikariat@erzbistum-paderborn.de
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Frühling und Schokolade

„Vom Eise befreit sind Strom und Bäche / Durch des Frühlings holden, belebenden Blick; / Im Tale grünet Hoffnungsglück; / Der alte Winter, in seiner Schwäche, / Zog sich in rauhe Berge zurück.“

Was hier Goethe in seinem wahrscheinlich bekanntesten Werk Faust gedichtet hat, gehört zu den schönsten Zeilen der deutschen Literatur, die mir zum Thema Frühling je begegnet sind. Es geht ja um einen Osterspaziergang. Goethe hat selber betont, wie wichtig die Bedeutung der Natur für sein Werk ist. Keine abstrakte Idee, sondern eine sinnliche Erfahrung (wie dem Nachspüren des Erwachens des Frühlings) sollte sein Werk leiten.

Der Termin des Ostersonntags hat viel mit dem Frühling zu tun. Wir feiern ihn immer am ersten Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond. Und so fällt er regelmäßig in die Zeit, in der die Natur wieder neu aufbricht nach dem langen Winter. In Korea genießen wir zum Beispiel gerade die Kirschblütenzeit.

Die Natur, also die Schöpfung Gottes, lädt uns ein, Ostern mit allen Sinnen zu feiern. Spüren, riechen, sehen, hören. Und schmecken. Schmecken gehört auf jeden Fall auch dazu. Morgen wird es wieder viel Schokolade geben, in welcher Form auch immer sie uns begegnen mag.

Wenn wir unsere Sinne öffnen für Gottes Geschenke an uns, dann haben wir den ersten Schritt getan, um uns dem eigentlichen Osterfest zu nähern. Denn wir feiern das allergrößte, nicht überbietbare Geschenk überhaupt: Die Überwindung des Todes, die Erlösung von den Sünden und die Öffnung des Himmelreiches durch die Auferstehung Christi. Mit der Feier des Ostersonntags machen wir uns bewusst, dass unser Glaube wirklich tragfähig ist, und dass die Hoffnung, die wir haben, uns nicht entäuscht hat.

Es gibt kein höheres Fest als das Osterfest, und es gibt keine bessere und schönere und erfüllendere Botschaft in der Welt als das Evangelium.

Lassen wir uns berühren und bewegen von dieser froh machenden Nachricht: Christus ist auferstanden, er ist wahrhaft auferstanden. Fangen wir an zu singen und zu tanzen und lassen wir die Welt mit und auch ohne Worte spüren, dass wir erlöst sind.

Euch und Ihnen allen ein frohes und gesegnetes Osterfest.

Ihr und euer
Diakon Dr. Edgar Krumpen
Deutschsprachige Katholische Gemeinde Korea