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Gemeinden

P. Prof. Dr. Stephan Rothlin SJ
stephan.rothlin@gmail.com dkhk.org
P. Prof. Dr. Franz Gassner SVD
franz.gassner@usj.edu.mo

P. Prof. Dr. Stephan Rothlin SJ
stephan.rothlin@gmail.com
P. Prof. Dr. Franz Gassner SVD
franz.gassner@usj.edu.mo

Pfarrer Dr. Michael Bauer
michaelh.bauer@arcor.de dcgs.net

P. Dr. Andreas Bordowski OP
andreas.bordowski@ewetel.net
gemeinde-bangkok.com
Pastoralreferentin Beate Czabaun
beateczabaun@gmail.com

Pfarrer Prof. Dr. Anh Vu Ta
vu.dviet@gmail.com

Pfarrer P. Dr. Andreas Bordowski OP
andreas.bordowski@ewetel.net
gemeinde-bangkok.com
Pastoralreferentin Beate Czabaun
beateczabaun@gmail.com

Katholisches Auslandssekretariat der Deutschen Bischofskonferenz
Mons. Peter Lang
kas@dbk.de auslandsseelsorge.de
Dr. Michael Altmeier
kas@dbk.de auslandsseelsorge.de

Delegierter der Deutschen Bischofskonferenz für die deutschsprachigen Auslandsgemeinden
Weihbischof Matthias König
generalvikariat@erzbistum-paderborn.de
auslandsseelsorge.de erzbistum-paderborn.de

„Alles wird neu“

In Japan beginnt das Jahr mit Shōgatsu, dem Neujahrsfest. Es ist die wichtigste Zeit des Jahres: Familien besuchen in den ersten Tagen einen Schrein (Hatsumōde), um für Gesundheit und Glück zu beten. Häuser werden mit Kadomatsu geschmückt – Gestecke aus Kiefer, Bambus und Pflaume, die Leben, Beständigkeit und Hoffnung symbolisieren. Auch das gemeinsame Essen von Osechi Ryōri, den traditionellen Neujahrsgerichten, trägt eine tiefe Bedeutung: Jede Speise steht für einen Wunsch – langes Leben, Fruchtbarkeit, Frieden.

Dieses Fest ist mehr als ein kultureller Brauch. Es ist ein spiritueller Neubeginn, ein bewusstes Abschiednehmen vom Alten und ein Willkommenheißen des Guten. Die Menschen reinigen ihre Häuser, ihre Herzen und ihre Beziehungen, um Platz für das Licht zu schaffen.

Auch wir Christen kennen diese Sehnsucht. Die Bibel verheißt uns: „Siehe, ich mache alles neu“ (Offb 21,5). Gott selbst ist derjenige, der unser Leben erneuert – nicht nur am Jahresanfang, sondern jeden Tag. Das japanische Neujahr erinnert uns daran, dass wir Zeichen setzen dürfen: ein Wort der Versöhnung, ein Gebet der Dankbarkeit, ein mutiger Schritt in Richtung Gerechtigkeit.

So wie die Japaner mit symbolischen Gesten das Böse fernhalten und das Gute willkommen heißen, dürfen auch wir bewusst Gottes Licht einladen. Wir beginnen das Jahr nicht allein, sondern getragen von der Hoffnung, dass Christus uns begleitet.

Möge 2026 für uns ein Jahr sein, in dem wir Gottes Licht einlassen – in unsere Häuser, unsere Herzen und unsere Gemeinschaften.

Pfarrer Mirco Quint, Tokyo/Japan