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Gemeinden

P. Prof. Dr. Stephan Rothlin SJ
stephan.rothlin@gmail.com dkhk.org
P. Prof. Dr. Franz Gassner SVD
franz.gassner@usj.edu.mo

P. Prof. Dr. Stephan Rothlin SJ
stephan.rothlin@gmail.com
P. Prof. Dr. Franz Gassner SVD
franz.gassner@usj.edu.mo

Pfarrer Dr. Michael Bauer
michaelh.bauer@arcor.de dcgs.net

P. Dr. Andreas Bordowski OP
andreas.bordowski@ewetel.net
gemeinde-bangkok.com
Pastoralreferentin Beate Czabaun
beateczabaun@gmail.com

Pfarrer Prof. Dr. Anh Vu Ta
vu.dviet@gmail.com

Pfarrer P. Dr. Andreas Bordowski OP
andreas.bordowski@ewetel.net
gemeinde-bangkok.com
Pastoralreferentin Beate Czabaun
beateczabaun@gmail.com

Katholisches Auslandssekretariat der Deutschen Bischofskonferenz
Mons. Peter Lang
kas@dbk.de auslandsseelsorge.de
Dr. Michael Altmeier
kas@dbk.de auslandsseelsorge.de

Delegierter der Deutschen Bischofskonferenz für die deutschsprachigen Auslandsgemeinden
Weihbischof Matthias König
generalvikariat@erzbistum-paderborn.de
auslandsseelsorge.de erzbistum-paderborn.de

Allen alles werden im Advent

Omnibus omnia – dieser in Stein gemeißelte Vers aus dem Ersten Korintherbrief (1 Kor 9,22) findet sich an der Katholischen Universität in Seoul. Das Denkmal wurde vom Abschlussjahrgang 1971 gestiftet. Theologen, Priester haben sich Gedanken gemacht, wie sie in die Zukunft gehen wollen.

Es ist ein Satz von Paulus: „Allen bin ich alles geworden“. Der Satz klingt etwas sperrig, denn wer schafft das wirklich? Jeder hat Talente, ein eigenes Charisma – aber immer allen alles zu sein, das ist dann doch sehr viel verlangt. In der Seelsorge gibt es nicht zufällig Fachbereiche. Der eine kann gut mit der Jugend arbeiten, die andere mit älteren Menschen. Der eine legt seinen Schwerpunkt auf die Begleitung von Gefangenen, die andere wird Seelsorgerin im Kinderhospiz.

Und das gilt ja auch im ganz normalen Alltag, dass wir unsere Talente haben, aber auch unsere Grenzen kennen. Nicht jeder kann als Ingenieur oder Polizistin oder Förderschullehrer arbeiten. Aber manche eben doch. Der Vers von Paulus wird leichter zu verstehen, wenn wir die Perspektive ändern. Es geht nicht darum, dass wir Superman und Superwoman sind. Es geht darum, dass wir Gott aktiv in unserem Leben Platz machen. Denn dann kann er auf seine Weise wirken.

Und genau das ist ein wichtiges Thema im Advent. Denn Advent heißt: Gott bleibt nicht auf Abstand. Er kommt. In Jesus Christus wird Gott „allen alles“. Nicht abstrakt, sondern konkret; nicht von oben, sondern von innen. Gott teilt unsere Zeit, unsere Sprache, unsere Zerbrechlichkeit. Und er ermöglicht uns, unsere Talente und unser Charisma zu leben.

„Omnibus omnia – Allen alles werden“ bedeutet nicht, über unsere Kräfte zu arbeiten und zu leben, sondern Gott die Chance zu geben, dass er durch uns wirkt.

Der Advent erinnert uns: Gott ist gekommen. An Weihnachten, damals.
Hat das Konsequenzen in unserem Leben?


Ihr und euer Diakon Edgar